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Die Entwicklung der Pädagogik als Kunstwerk

Marayle Küpper, Künstlerin, Lehrerin, Spezialistin kollaboratives Lernen.
Projekt Lern-Raum Partnerin.


Die Entwicklung der Pädagogik fängt vor der Zeit der Schriftsprache an. Jedes Kind sollte gehegt, gepflegt, im besten Sinn behütet und von seinen Eltern und deren Umfeld in eine Gemeinschaft eingeführt werden. Im Laufe der menschlichen Entwicklung ist diese Gemeinschaft immer komplexer geworden, das Wissen um Natur, Historie, Gesellschaft, Religion, Kunst, Sprache und vieles mehr nimmt stetig zu. Also wird es immer notwendiger, das Wissen gezielt zu vermitteln, um den Menschen einen selbst-verständlichen Umgang in einer immer komplexer werdenden menschlichen Gemeinschaft und deren natürlichem Umfeld zu ermöglichen.

Die Entwicklung der Pädagogik fängt vor der Zeit der Schriftsprache an. Jedes Kind sollte gehegt, gepflegt, im besten Sinn behütet und von seinen Eltern und deren Umfeld in eine Gemeinschaft eingeführt werden. Im Laufe der menschlichen Entwicklung ist diese Gemeinschaft immer komplexer geworden, das Wissen um Natur, Historie, Gesellschaft, Religion, Kunst, Sprache und vieles mehr nimmt stetig zu. Also wird es immer notwendiger, das Wissen gezielt zu vermitteln, um den Menschen einen selbst-verständlichen Umgang in einer immer komplexer werdenden menschlichen Gemeinschaft und deren natürlichem Umfeld zu ermöglichen.

  • Anfang – Bewegung – Zusammenspiel.
  • Anfang – Bewegung – Zusammenspiel.

Anfang – Bewegung – Zusammenspiel.

Die Kenntnisse, die Fähigkeiten und Fertigkeiten oder auch die Kompetenz sich selbstbewusst in einer Welt zu bewegen, die sich permanent verändert, wird zunächst in der Familie, dann in pädagogischen Einrichtungen und später immer dort, wo Lernen möglich wird, aufgesammelt. Dieser Prozess hat eine persönliche und eine historische Dimension. Er ist weder linear noch eine stetige Progression. Er ist von Zeitalter und Lebensalter abhängig, von persönlichen Interessen und gesellschaftlichen Veränderungen, von familiären Umständen und von Zufällen.

Dies alles möchte dieses Kunstwerk wiedergeben.
Das gesamte Kollegium des ZfsL (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) Düsseldorf war aufgerufen, Zitate, Menschen und Motive für dieses Kunstwerk zur Verfügung zu stellen. Die Zitate bieten pädagogische Ansätze, die für uns wichtig sind. Die Auswahl der Zitate wurde dann in eine historisch chronologische Reihenfolge gebracht, deren Schwerpunktsetzung sich in der Moderne, also oben befindet. Motive aus dem Treppenhaus des Haupthauses werden aufgegriffen und integriert.

Beginnend bei dem Menschen selbst, einer leeren, noch zu beschreibenden Folie wird nachfolgend mit den antiken Pädagogen Herakles (560-520 v. Chr.), Augustinus (430-354 v. Chr.) und Aristoteles (384-322 v. Chr.) die historische Komponente aufgezeigt. Über z.B. Konfuzius (500 v. Chr.) fließen auch pädagogische Aussagen aus weiteren Kulturen in das Mobile der Pädagogik. Dabei sind sowohl Künstler wie Leonardo da Vinci (1452-1519) Zitatgeber ebenso auch Erasmus von Rotterdam (1469-1536) als Universalgelehrter, auch Dichter Shakespeare (1564-1616) oder Philosophen wie Kant (1724-1804). Die nach oben fortgeführten Stränge der pädagogischen Aussagen werden immer breiter, sie kommen der jetzigen Zeit immer näher. So werden im 17./18. Jahrhundert Pestalozzi, Herder, Goethe, Hegel, Herbart, Fröbel, Eichendorff und Heine benannt, um über Kerschensteiner, Dewey und Tagore, endlich bei Montessori, Stein, Wagenschein und Kästner im 19. Jahrhundert anzugelangen. In der Moderne werden die einflussnehmenden Personen nochmals breiter im Spektrum: ein Paul Watzlawik findet dort ebenso Platz wie Beuys, Lea Dasberg, Paulo Freire oder Peter Ustinov, Norm Green oder Hartmut von Hentig um bei Carl Rogers oder Manfred Spitzer anzugelangen. Nicht alle Namen werden hier genannt, jedoch müssen die Kinder oder Kinderfiguren noch besonders benannt werden wie Pippi Langstrumpf, Isabell, Lars oder Simon.

Für sie und alle, die sie bei ihrer Entwicklung begleiten, ist das Kunstwerk. Einen Anfang bietend, ist es nach oben offen, bewegt es, bewegt es sich, reflektiert, lässt leuchten, leuchtet selbst, entwickelt und regt zur Entwicklung an, wächst, scheint durch, regt zum Zusammenspiel an.

Aktualisiert am: 09-10-2019